Lichtsein

Dipl. Heilpraktikerin / Naturärztin
Silvia Birrer



Phytotherapie

Der Betriff «Phytotherapie» wurde von dem französischen Arzt Henri Leclere (1870 -1955) in die medizinische Wissenschaft eingeführt, als naturwissenschaftlich orientierte Fortsetzung der bis dahin praktizierten vornaturwissenschaftlichen «Kräuter-Medizin».

Phytotherapie ist die Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten bis hin zu Befindensstörungen durch Arzneipflanzen, deren Teile (z.B. Blüten, Wurzeln) oder Bestandteile (z.B. ätherische Öle) sowie deren Zubreitung (z.B. Trockenextrakte, Tee, Tinkturen, Presssäfte).

Was sind pflanzliche Urtinkturen?
Eine Heilpflanze muss zubereitet werden.
Pflanzen sind unsere Lebensgrundlage. Deshalb sind auch Heilpflanzen die Grundlage des Heilens. Nicht alle Krankheiten können zwar mit pflanzlichen Heilmitteln allein behandelt werden, als Basis oder Abrundung jedoch sind sie Teil jeder ganzheitlichen Therapie. Denn nur ein pflanzliches Heilmittel vermag den Menschen gleichzeitig auf den drei Ebenen von Körper, Seele und Regulation zu erfassen.

Immer mehr Menschen übernehmen Eigenverantwortung für ihre Gesundheit und informieren sich dazu über den Gebrauch von Heilpflanzen. Viele wissen, dass Johanniskraut Licht ins Gemüt bringt, Ginkgo das Gedächtnis verbessert, Weissdorn das Herz stärkt, Sonnenhut die Abwehr steigert, Mariendistel die Leber anregt oder Rosskastanie die Venendurchblutung fördert. Einige Heilpflanzen sind gar so tief in unserer Kultur verankert, dass fast jeder um die Wirkungen von Baldrian, Kamille und Wermut weiss. Karl Heinrich Waggerl hat ein humorvolles Gedicht über die Kamille geschrieben, die wohl als Inbegriff der Heilpflanze gilt.

Die Kraft, das Weh im Leib zu stillen,
verlieh der Schöpfer den Kamillen.
Sie blühn und warten unverzagt
auf jemand, den das Bauchweh plagt.
Der Mensch jedoch in seiner Pein
Glaubt nicht an das, was allgemein
zu haben ist. Er schreit nach Pillen.
Verschont mich, sagt er, mit Kamillen,
um Gottes willen.

In diesem Gedicht wird von der Kamille an sich gesprochen. Niemand würde aber bei Bauchweh einfach so eine Kamillenblüte essen. Um eine Heilpflanze anzuwenden, muss sie zuerst in eine geeignete Form gebracht, das heisst zubereitet werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Zubereitung. Jede vermag wichtige Eigenschaften der Pflanze zu vermitteln, aber keine wird allen Eigenschaften gerecht. Es gibt unterschiedliche Schwerpunkte.

Tee
Der Heisswasseraufguss ist die bekannteste und einfachste Zubereitung. Die arzneilich wirksamen Pflanzenteile werden zur Haltbarmachung getrocknet, mit heissem Wasser übergossen und abgeseiht. Dieser Auszug besitzt neben einer relativ grossen Wirkstoffmenge die heilenden Eigenschaften des heissen Wassers. Ein Tee wirkt in akuten Fällen rasch und ist vor allem bei jenen Krankheiten, die durch die Zuführung von Wärme und viel Flüssigkeit positiv beeinflusst werden können, die optimale Zubereitung.

Tinktur
Tinkturen sind wässrig-alkoholische Auszüge aus getrockneten Arzneipflanzen, die mit dem Fachbegriff Drogen – von getrocknet – bezeichnet werden. Das Verhältnis von Droge zur Tinktur ist meistens 1 Teil zu 5 Teilen. Tinkturen sind heute wenig gebräuchlich, viel häufiger werden Urtinkturen angewendet.

Urtinktur
Urtinkturen werden meist aus frischen Pflanzen – dies ist der wesentliche Unterschied zu den Tinkturen – durch Extraktion mit Alkohol hergestellt. Stofflich sind Urtinkturen etwa halb so konzentriert wie Tinkturen. Bei guter Qualität haben sie jedoch eine stärkere Wirkung als diese. Urtinkturen werden bei akuten und chronischen Erkrankungen eingesetzt und entfalten ihre Vorteile vor allem in Bezug auf das Wesen der Pflanze (Ceres Produkte). Urtinkturen werden auch als Ausgangssubstanzen für die Herstellung von homöopathischen Verdünnungen eingesetzt.

Ätherische Öle
Ätherische Öle bestehen aus den flüchtigen fettlöslichen Stoffen der Pflanze und sind meisten die Träger des Geruchs. Sie werden in der Regel durch Wasserdampfdestillation oder andere Verfahren aus den frischen oder getrockneten Pflanzen gewonnen. Ätherische Öle sind unverzichtbare Bestandteile von Salben und anderen äusserlichen Anwendungsformen, in denen sie geruchliche und arzneiliche Funktionen ausüben. Häufig werden sie auch in der Aromatherapie verwendet. Hier verwende ich gerne die Aromtherapie der Aroma-Life.

Spagyrische Essenz
Spagyrische Essenzen gehen auf alchemistische Traditionen zurück und werden durch komplizierte Verfahren aus frischen und getrockneten Pflanzen hergestellt. Es gibt zahlreiche mehr oder weniger unterschiedliche Herstellungsverfahren. Bei der Herstellung von spagyrischen Essenzen erfährt die Pflanze eine Wesens-veränderung, eine Art Vorverdauung. Dadurch wirken die spagyrischen Essenzen sehr mild und praktisch nebenwirkungsfrei. Spagyrische Essenzen sind hervorragende Mittel für die Selbstmedikation; mild und sicher in der Wirkung, bei akuten und chronischen Erkrankungen.

In meiner täglichen Arbeit verwende ich sehr gerne Spagyrika, da ich diese gut mit ClusterMedizin, Farbtherapie, Bioresonanz und Polarity verbinden kann. Der Vorteil der Spagyrika liegt darin, dass ich fast sämtliche Drogen in spagyrischer Form erhalte und so Rezepte ausstellen kann, welche genau auf den Klienten abgestimmt sind.

KURSÜBERSICHT
 

Ausbildung Heilen
Geistheilen
Heilen mit Farben
Heilen mit Ernährung und Kochen
Heilen mit Metamorphose
Heilen durch Rückführung
Heilen mit Spagyrika

Medialer Coach
Hellhören-Hellsehen-Hellfühlen
Farben und ihre Schwingungen
Die Wahrnehmung der Engel
Auralesen
Mediatationen
Trance – Rückführungen

Reiki Kurse

Reiki I
Reiki II
Meisterkurs
Kinderreiki

Meditation und
Medialitäts Kurse

Meditationkurs
Medialitätszirkel
Engelkurs
Channeling
Auralesen
Hellhören–Hellsehen-Hellfühlen
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Meditationslehrer-Ausbildung

Cluster-Therapeut Ausbildung

Mental-Coach Ausbildung

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